LAUT, SICHTBAR, UNSCHLAGBAR: UNSER SOMMER 2025


Der Sommer steht im Zeichen der Bewegung. Im Stadion, auf der Strasse und für echte Gleichstellung. 

Was für ein Monat! Über 55'000 Menschen waren am 14. Juni beim Frauenstreik 2025 in Zürich auf der Strasse und die Frauenzentrale Zürich war mittendrin. Trotz der brütenden Hitze haben wir gerufen, gestreikt und gehofft: gegen Femizide, für Gerechtigkeit und für echte Gleichstellung. Denn solange Frauenrechte nur auf dem Papier existieren und strukturelle Gewalt Alltag ist, bleiben wir laut. Der Streik war kein Symbol. Er war notwendig.

Auch auf dem Fussballfeld ging es kämpferisch weiter: Mit unserem EM-Event «Kick-Off – Anstoss für mehr Gleichberechtigung» haben wir am 25. Juni, eine Woche vor dem Start der UEFA Women’s EURO 2025, über Frauen, Fussball und Fairness diskutiert. Unsere drei Speakerinnen Leandra Flury, Jessica Domingues Matic und Laura Rivas Kaufmann haben eindrücklich aufgezeigt, was heute nötig ist, um das Spielfeld für alle zu öffnen: mehr Sichtbarkeit, bessere Bedingungen und gerechte Bezahlung.
Nun läuft das Turnier und es bleibt spannend: Diesen Freitag, dem 19. Juli, spielt die Schweiz im Viertelfinale gegen Spanien! Wir drücken die Daumen!🤞🏻 Hopp Schwiiz! 

Und jetzt? Jetzt gönnen wir uns eine kleine Sommerpause. Vom 21. Juli bis zum 8. August sind wir in den Betriebsferien. In dieser Zeit finden keine Beratungen statt und E-Mails werden nicht beantwortet. In seelischen Notlagen wende dich bitte an die Dargebotene Hand (143) – anonym, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar. Ab dem 11. August sind wir wieder mit voller Kraft für dich da. 💜

Verpasse keinen unserer bevorstehenden Events und behalte unsere kommenden Beiträge im Blick! Folge uns auch auf Instagram und TikTok und bleibe auf dem Laufenden.

PS: Heute haben viele fälschlicherweise eine Geburtstagsnachricht per E-Mail erhalten. Es handelte sich um einen technischen Fehler bei unserem E-Mail-Provider. Bitte nimm es mit Humor und fühl dich einfach doppelt gefeiert. 🎉 

FAMILIENZEITINITIATIVE

MEHR CHANCEN FÜR ALLE

In der Schweiz ist es noch immer üblich, dass Frauen nach der Geburt ihres Kindes beruflich zurückstecken. Das hat deutliche Folgen für ihren Lohn, ihre Rente und ihre finanzielle Unabhängigkeit. Die Familienzeit-Initiative fordert deshalb eine gerechte Elternzeit von je 18 Wochen für beide Elternteile, die individuell und nicht übertragbar ist.

Damit wird Elternschaft endlich partnerschaftlich geteilt – ökonomisch, gesellschaftlich und emotional. Dies fördert nicht nur die Gleichstellung in Familie und Beruf, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Aktuell erhalten Mütter 14 Wochen Mutterschaftsurlaub, Väter hingegen nur zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Dieses Ungleichgewicht festigt alte Rollenbilder und erschwert Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Die Initiative will das ändern und schafft faire Bedingungen für alle Familien, unabhängig von Beruf, Region oder Unternehmensgrösse.

Die Finanzierung über die Erwerbsersatzordnung (EO) ist zudem eine faire und nachhaltige Lösung, die Arbeitgeber:innen entlastet und familienfreundliche Arbeitsplätze fördert.

Für die Frauenzentrale Zürich ist klar, dass Gleichstellung strukturelle Veränderungen braucht, und diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Wir sagen Ja zur Familienzeit – für mehr Chancen, echte Gleichstellung und eine gerechtere Gesellschaft.

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POLITIK

RÜCKBLICK SOMMERSESSION


Es gibt Fortschritte bei der Individualbesteuerung und bei der Bekämpfung psychischer Gewalt, doch die Elternzeit bleibt im Parlament blockiert.

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